Führung wirkt nur dann, wenn sie zur Person und zur Organisation passt. Standard-Führungsprogramme, die überall angewendet werden können, sind für alle gleich schlecht. Ich entwickle Führungskonzepte, die zu Ihrer Organisation passen und zu den Menschen, die sie führen.
Was unterscheidet Führungskräfteentwicklung von einem Führungstraining?
Ein Training vermittelt Methoden, eine Entwicklung verändert Führungsverhalten im Alltag. Dafür braucht es ein Führungsleitbild, an dem sich Erwartungen messen lassen, und Formate, die über einzelne Seminartage hinausreichen. Wir setzen auf das Leitbild Ihres Unternehmens statt auf ein Standardprogramm.
Was das konkret bedeutet
- Führungsleitbilder und -grundsätze entwickeln
- Führungskräfte-Workshops und Qualifizierungsprogramme
- 360-Grad-Feedback und Entwicklungsgespräche
- Begleitung neuer Führungskräfte in der Einarbeitungsphase
- Cross-Mentoring-Programme und Nachwuchsförderung
Woran Sie merken, dass es Zeit dafür ist
- Führung wird sehr unterschiedlich gelebt, je nachdem, in welchem Bereich jemand arbeitet.
- Fachlich starke Menschen werden Führungskraft und finden allein nicht in die Rolle.
- Es gibt Führungsleitlinien, aber niemand kann sagen, woran man ihre Einhaltung erkennt.
- Die Fluktuation ist in einzelnen Bereichen auffällig hoch, obwohl die Rahmenbedingungen gleich sind.
- Seminare wurden besucht, im Alltag ist davon wenig zu sehen.
Wenn Sie mehr als zwei dieser Punkte wiedererkennen, lohnt ein strukturierter Blick von außen. Ein Erstgespräch kostet Sie 30 Minuten und nichts weiter.
Wie wir vorgehen
- 01
Führungsleitbild klären
Bevor entwickelt wird, muss feststehen, wohin. Wir erarbeiten mit der Führungsmannschaft, welches Führungsverständnis zu Ihrer Organisation passt, und formulieren es so, dass man es im Alltag wiedererkennt.
- 02
Standort bestimmen
360-Grad-Feedback und Entwicklungsgespräche zeigen, wo die einzelnen Führungskräfte tatsächlich stehen. Ohne diesen Schritt entwickelt ein Programm an den Menschen vorbei.
- 03
Programm zuschneiden
Aus Workshops, Coaching, kollegialer Beratung und Cross-Mentoring entsteht ein Programm, das zu den Entwicklungsfeldern passt. Der Transfer in den Arbeitsalltag ist Bestandteil, nicht Zugabe.
- 04
Neue Führungskräfte begleiten
Die ersten Monate entscheiden. Ich begleite Menschen beim Übergang in die Führungsrolle, gerade dann, wenn sie vorher Kollegin oder Kollege im selben Team waren.
Was am Ende vorliegt
- Ein Führungsleitbild, das im Alltag überpruefbar ist
- Ein Entwicklungsprogramm, das auf die realen Entwicklungsfelder zugeschnitten ist
- Führungskräfte mit einem klaren Bild ihrer eigenen Wirkung
- Ein Nachwuchsweg, der nicht vom Zufall abhängt
Führungskräftecoaching in Köln buchen
Wer Führungskräftecoaching in Köln buchen möchte, vereinbart bei der IGS Organisationsberatung zunächst ein kostenfreies Erstgespräch, telefonisch oder über das Kontaktformular. Darin wird geklärt, ob Coaching das passende Format ist und wer im Haus davon profitiert.
Wie läuft ein Führungskräftecoaching ab?
Ein Coaching beginnt mit einer Auftragsklärung zu dritt, in der Führungskraft, Vorgesetzte und Coach das Ziel gemeinsam festlegen. Danach folgen Einzelsitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen, in denen konkrete Situationen aus dem Führungsalltag bearbeitet werden. Zum Abschluss wird überprüft, was sich im Verhalten tatsächlich verändert hat.
Für wen eignet sich ein Einzelcoaching?
Einzelcoaching eignet sich für Führungskräfte in einer konkreten Herausforderung: neue Rolle, schwieriges Team, Konflikt mit der eigenen Leitung oder eine Veränderung, die sie vertreten müssen, ohne selbst überzeugt zu sein. Es setzt voraus, dass die Führungskraft freiwillig teilnimmt. Verordnetes Coaching gegen den erklärten Willen der Person führt in aller Regel zu nichts.
Wie viele Sitzungen sind üblich?
In der Praxis reichen für ein umgrenztes Anliegen sechs bis acht Sitzungen über etwa ein halbes Jahr. Bei einem Rollenwechsel oder in einer laufenden Umstrukturierung ist eine längere Begleitung sinnvoll. Die Zahl wird zu Beginn festgelegt und nicht stillschweigend verlängert.
Findet das Coaching in Köln vor Ort statt?
Im Raum Köln, Bonn, Düsseldorf und im Ruhrgebiet sind Präsenztermine der Regelfall, entweder im Unternehmen oder an einem neutralen Ort. Deutschlandweit und in der Schweiz wird mit einer Mischung aus Präsenzterminen und Videoformaten gearbeitet. Der erste Termin findet nach Möglichkeit immer persönlich statt.
Führungskräftetraining oder Coaching, was passt?
Ob ein Führungskräftetraining oder Coaching besser passt, entscheidet sich an einer einzigen Frage: Fehlt Wissen und Handwerkszeug, oder fehlt die Umsetzung im konkreten Fall. Für die erste Lage ist Training das richtige Format, für die zweite Coaching.
Was unterscheidet Training und Coaching?
Ein Training vermittelt Inhalte und Methoden an eine Gruppe, mit einem vorher festgelegten Programm und Übungsanteil. Coaching arbeitet ohne Curriculum an der konkreten Situation einer einzelnen Person und entwickelt Lösungen, die zu deren Rolle und Persönlichkeit passen. Training beantwortet die Frage, wie etwas geht, Coaching die Frage, warum es im eigenen Fall nicht gelingt.
Wann ist ein Training die richtige Wahl?
Training lohnt sich, wenn mehrere Führungskräfte denselben Bedarf haben, etwa Gesprächsführung, Feedback oder arbeitsrechtliche Grundlagen. Es schafft eine gemeinsame Sprache und ein einheitliches Verständnis davon, was im Haus als gute Führung gilt. Für strukturell gleiche Lücken ist es das günstigere und schnellere Format.
Wann bringt Coaching mehr?
Coaching bringt mehr, wenn das Wissen vorhanden ist, die Umsetzung aber scheitert, etwa bei einem festgefahrenen Konflikt, einer neuen Rolle oder wiederkehrenden Mustern in der Zusammenarbeit. Diese Themen lassen sich in einer Gruppe nicht bearbeiten, weil sie persönlich und oft vertraulich sind.
Lassen sich beide Formate verbinden?
Die wirksamste Kombination ist ein Training für die gemeinsame Grundlage, ergänzt um Einzelcoaching für die Führungskräfte mit besonderer Belastung. So wird das Gelernte an den schwierigsten Stellen tatsächlich angewendet, statt nach dem Seminar zu verpuffen.
Führungsleitbild entwickeln: Beispiele aus der Praxis
Ein Führungsleitbild entwickeln heißt, wenige überprüfbare Sätze zu formulieren, an denen sich Führungsverhalten im Alltag messen lässt. Beispiele aus der Beratungspraxis zeigen, dass kurze, konkrete Leitbilder wirken und lange Wertekataloge folgenlos bleiben.
Was gehört in ein Führungsleitbild?
Ein tragfähiges Führungsleitbild besteht aus fünf bis sieben Aussagen, die jeweils ein beobachtbares Verhalten beschreiben statt einer Haltung. Zu jeder Aussage gehört ein Beispiel, woran man erkennt, dass sie eingehalten wurde, und woran man erkennt, dass sie verletzt wurde. Ohne diesen zweiten Teil bleibt jedes Leitbild unverbindlich.
Wie sieht ein konkretes Beispiel aus?
Statt der Aussage „Wir führen wertschätzend“ steht im Leitbild besser: „Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter führt mindestens zweimal im Jahr ein Gespräch über die eigene Entwicklung, und zwar mit der direkten Führungskraft.“ Der zweite Satz lässt sich überprüfen, der erste nicht. Genau daran entscheidet sich, ob ein Leitbild im Alltag ankommt.
Wie entsteht ein Leitbild, das gelebt wird?
Es entsteht mit den Führungskräften, die danach arbeiten sollen, nicht in einem Redaktionskreis der Geschäftsführung. Bewährt hat sich ein Workshop, in dem die Beteiligten zuerst konkrete Situationen aus ihrem Alltag beschreiben und daraus die Regeln ableiten. Ein Leitbild, das die Betroffenen zum ersten Mal auf einem Plakat lesen, wird nicht gelebt.
Woran scheitern Führungsleitbilder?
Sie scheitern fast immer an zwei Punkten: Die Aussagen sind so allgemein formuliert, dass niemand ihnen widersprechen kann, und es gibt keine Folge, wenn jemand sich nicht daran hält. Besonders schädlich ist es, wenn die oberste Führungsebene das Leitbild sichtbar für sich selbst nicht anwendet.
Die IGS berät aus Köln heraus, im Rheinland überwiegend vor Ort und darüber hinaus bundesweit. Mehr dazu auf der Seite Organisationsberatung in Köln.
Vertiefung im Blog (18 Artikel)
Häufige Fragen zu Führung
Ein Training vermittelt Methoden, eine Entwicklung verändert Führungsverhalten im Alltag. Dafür braucht es ein Führungsleitbild, an dem sich Erwartungen messen lassen, und Formate, die über einzelne Seminartage hinausreichen. Wir setzen auf das Leitbild Ihres Unternehmens statt auf ein Standardprogramm.
Wir arbeiten nicht mit Standardprogrammen. Jede Führungskräfteentwicklung wird auf das Führungsleitbild Ihres Unternehmens, die Branche und die individuellen Entwicklungsfelder zugeschnitten. Coaching, 360-Grad-Feedback und Cross-Mentoring kombinieren wir bedarfsgerecht. Der Transfer in den Arbeitsalltag ist Bestandteil des Programms, nicht optionales Nice-to-have.
Unsere Beratung richtet sich an mittelständische Unternehmen, Konzerntöchter, Familienunternehmen, Verbände und öffentliche Organisationen ab etwa 80 Mitarbeitenden. Schwerpunkt sind Organisationen mit 200 bis 3.000 Beschäftigten in Deutschland. Auch kleinere Organisationen begleiten wir, wenn das Anliegen strategischen Charakter hat.
Mit einem unverbindlichen Erstgespräch, persönlich in Köln, telefonisch oder per Videocall. Wir klären gemeinsam, ob das Anliegen, der Beratungsstil und die Erwartungen zusammenpassen. Erst danach folgt ein konkretes Angebot mit Vorgehen, Aufwand und Investitionsrahmen.
Ihre Führungskräfte lassen KI-Ausarbeitungen prüfen, und die Verantwortung bleibt bei Ihnen hängen?
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Unsicher, wo Sie ansetzen sollten?
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